Kurz gesagt
Was kostet ein Lichtmast?
Ein mobiler Lichtmast kostet in der Miete rund 30 bis 85 Euro pro Tag – entscheidend sind die Anlage und die Mietdauer. Kleine Plug-in-Geräte am Netz beginnen bei 30 Euro, autarke Hybridanlagen liegen in der Tagesmiete bei 65 bis 85 Euro; bei Wochen-, Monats- und Langzeitpauschalen sinkt der rechnerische Tagessatz auch bei großen Anlagen auf rund 30 Euro. Hinzu kommen je nach Einsatz Anlieferung, Abholung, Kraftstoff und Kaution.
Stand: 31.08.2026 · Quelle: Preisübersicht von Lichtmast-mieten.de, Stand der Angebotsanfragen 2026
- Tagesmiete (Richtwert)
- 30–85 € je nach Anlage und Mietdauer
- Günstigste Bauart
- Plug-in-Lichtmast am Netz, ab 30 €/Tag
- Teuerste Bauart
- Hybrid-Lichtmast mit Akku und Generator, 65–85 €/Tag
- Amortisation eines Kaufs
- rund 2 bis 3 Jahre durchgehende Miete
Direkt beantwortet
Was kostet ein Lichtmast pro Tag?
Als Richtwert gelten 30 bis 85 Euro pro Tag und Lichtmast: Plug-in-Masten mit Stativ liegen bei 30 bis 50 Euro, Akku- und Solargeräte bei 45 bis 70 Euro, Anhängermasten mit Generator bei 55 bis 75 Euro und Hybridanlagen bei 65 bis 85 Euro.
Was kostet ein Lichtmast pro Woche oder Monat?
Deutlich weniger als die Summe der Tagessätze. Als Monatspauschale liegt ein Plug-in-Mast ab 150 Euro, ein Akku- oder Solargerät ab 400 Euro, ein Anhängermast ab 700 Euro und eine Hybridanlage ab 900 Euro im Monat – das entspricht bei den großen Anlagen rund 30 Euro pro Tag.
Welche Kosten kommen zur Miete hinzu?
Anlieferung und Abholung, Kraftstoff bei Generator- und Hybridbetrieb, eine Kaution sowie optionale Zusatzausstattung wie Sturmsicherung oder zusätzliche Strahler.
Ab wann lohnt sich der Kauf gegenüber der Miete?
Erst nach rund zwei bis drei Jahren durchgehender Miete. Ein Anhängermast für 25.000 Euro kostet in der Langzeitmiete 900 bis 1.100 Euro im Monat; abzüglich rund 2.050 Euro laufender Kosten im Eigentum ist der Kaufpreis nach 2,2 bis 2,9 Jahren erreicht. Gegen die reine Tagesmiete gerechnet lohnt das eigene Gerät ab rund 70 Einsatztagen im Jahr.
Sind Mietkosten für Lichtmasten steuerlich absetzbar?
Für Unternehmen sind Mietkosten in der Regel sofort und in voller Höhe als Betriebsausgabe abzugsfähig, während ein Kauf über die Nutzungsdauer abgeschrieben wird.
Alle Kennwerte im Überblick: Zahlen, Werte und Normen · Begriffe erklärt im: Lichtmast-Lexikon
Was kostet ein Lichtmast? Diese Frage lässt sich nicht mit einem einzigen Katalogpreis beantworten – wohl aber mit belastbaren Richtwerten und einer klaren Systematik. Alles hängt an der Anlage: Ein kleiner Stativmast am Netz und ein autarker Hybridmast auf dem Anhänger unterscheiden sich in der Miete um mehr als das Doppelte und im Kaufpreis um den Faktor acht. Dazu kommt die Mietdauer – je länger Sie mieten, desto niedriger der rechnerische Tagessatz. Dieser Ratgeber schlüsselt die Preise nach Bauart und Zeitraum auf, zeigt alle Kostenfaktoren und rechnet vor, ab wann sich der Kauf gegenüber der Miete lohnt.
Miete
30–85 €/Tag
Je nach Anlage und Mietdauer: ab 30 Euro bei kleinen Geräten und langer Mietzeit, 65 bis 85 Euro für autarke Anhängermasten in der Tagesmiete.
Kauf
4.000–35.000 €
Einfache Masten ab 4.000 Euro, autarke Light-Cubes und Anhängermasten ab 25.000 Euro – plus laufende Kosten für Wartung, Prüfung und Lagerung.
Was kostet ein Lichtmast zur Miete?
Für einen mobilen Lichtmast zur Miete können Sie sich an Tagespreisen von rund 30 bis 85 Euro orientieren. Diese Spanne ist bewusst weit, denn zwei Dinge bewegen den Preis stark: die Anlage und die Mietdauer. Ein kleiner Plug-in-Mast am Netz beginnt bei etwa 30 Euro am Tag, ein autarker Hybridmast auf dem Anhänger liegt in der Tagesmiete bei 65 bis 85 Euro. Und je länger Sie mieten, desto günstiger wird der rechnerische Tagessatz, weil Vermieter Wochen-, Monats- und Langzeitpauschalen anbieten – bei einer Dauermiete über zwölf Monate fällt selbst ein großer Anhängermast auf rund 30 Euro pro Tag.
Tagespreis zur Orientierung
30–85 Euro
pro Tag und Lichtmast, je nach Anlage und Mietdauer – verbindlich ist das individuelle Angebot eines Vermieters.
Zur reinen Gerätemiete können weitere Positionen hinzukommen, die Sie im Angebot abfragen sollten:
- Anlieferung und Abholung: je nach Entfernung und Anbieter separat ausgewiesen.
- Kraftstoff: bei Generator- und Hybridbetrieb, abhängig von Laufzeit und Leuchtmittel.
- Kaution: übliche Sicherheit, die nach der Rückgabe erstattet wird.
- Zusatzausstattung: etwa Sturmsicherung, Verlängerungen oder zusätzliche Strahler.
Der große Vorteil der Miete: Sie zahlen nur dann, wenn der Lichtmast wirklich im Einsatz ist. Anschaffung, Wartung, Reparatur und Lagerung entfallen komplett – und die Mietkosten sind für Unternehmen in der Regel sofort als Betriebsausgabe absetzbar.
Preistabelle nach Bauart
Die Bauart und die Stromversorgung sind die stärksten Preistreiber. Je mehr eigene Energietechnik ein Gerät mitbringt – Generator, Akku, Photovoltaik –, desto teurer sind Miete und Anschaffung. Die folgende Übersicht zeigt für jede Ausführung die Tagesmiete, die Pauschale bei längerer Mietdauer und den Kaufpreis.
| Bauart | Stromversorgung | Tagesmiete | Monatspauschale | Kaufpreis |
|---|---|---|---|---|
| Plug-in-Lichtmast (Stativ, Auf- und Anbau) | Netz oder externer Generator | 30–50 € | ab 150 € | 4.000–10.000 € |
| Akku- / Solar-Lichtmast | Akku, teils mit Photovoltaik | 45–70 € | ab 400 € | 10.000–25.000 € |
| Generator-Lichtmast (Anhänger) | integrierter Diesel-Generator | 55–75 € | ab 700 € | 20.000–30.000 € |
| Hybrid-Lichtmast / Light-Cube | Generator und Akku kombiniert | 65–85 € | ab 900 € | 25.000–35.000 € |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens liegt die Monatspauschale bei jeder Bauart in derselben Größenordnung von rund dreieinhalb bis viereinhalb Prozent des Kaufpreises – Miete und Anschaffung bewegen sich also im gleichen Verhältnis, egal wie groß die Anlage ist. Zweitens relativiert sich der höhere Tagessatz einer Hybridanlage im Betrieb: Weil der Motor nur zum Nachladen des Akkus läuft, sinkt der Kraftstoffverbrauch deutlich und es entfallen häufige Betankungsfahrten. Wie sich das rechnet, zeigt der Ratgeber Hybrid-Lichtmast.
Alle Werte sind Richtwerte. Kaufpreise inklusive Mehrwertsteuer, Mietpreise je Lichtmast ohne Anlieferung, Kraftstoff und Zusatzausstattung. Die konkreten Preise variieren je nach Gerät, Ausstattung, Region und Mietdauer.
Tag, Woche oder Monat?
Ein und derselbe Lichtmast kostet pro Tag unterschiedlich viel – je nachdem, wie lange Sie ihn mieten. Für kurze Einsätze rechnen Vermieter tageweise ab, für längere Projekte gibt es Wochen-, Monats- und Langzeitpauschalen. Der Grund: Fixkosten wie Anlieferung, Einweisung und Abholung verteilen sich auf mehr Nutzungstage, und ein fest verplantes Gerät muss der Vermieter nicht ständig neu disponieren.
- Tagesmiete: flexibel für einzelne Termine, kurze Bauphasen oder ein Wochenendevent – hier gilt der volle Tagessatz.
- Wochenmiete: günstiger pro Tag, ideal für mehrtägige Auf- und Abbauten oder eine Bauwoche.
- Monatsmiete: passend für längere Bauphasen; der rechnerische Tagessatz liegt deutlich unter der Tagesmiete.
- Langzeitmiete ab zwölf Monaten: der niedrigste Satz. Selbst ein autarker Anhängermast, der tageweise 65 bis 85 Euro kostet, liegt hier bei rund 900 bis 1.100 Euro im Monat – also bei 30 bis 37 Euro pro Tag.
Faustregel: Je länger und planbarer der Einsatz, desto attraktiver wird der Tagessatz. Genau diese Langzeitmiete ist auch der richtige Vergleichsmaßstab für den Kauf – denn ein eigenes Gerät steht Ihnen ebenfalls dauerhaft zur Verfügung. Wie diese Rechnung ausgeht, zeigt der nächste Abschnitt.
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Was kostet ein Lichtmast im Kauf?
Auch beim Kauf entscheidet die Anlage. Einfache Masten mit Stativ, Auf- und Anbaumasten sowie von Hand fahrbare Tower liegen bei etwa 4.000 bis 10.000 Euro. Autarke Geräte mit eigener Energieversorgung kosten ein Vielfaches: fahrbare Anhängermasten 20.000 bis 35.000 Euro, Light-Cubes mit Sockel ab 25.000 Euro aufwärts. Der Anschaffungspreis ist dabei aber nur ein Teil der Wahrheit. Für einen ehrlichen Kostenvergleich müssen Sie die gesamten Lebenszykluskosten betrachten:
- Anschaffung: der Kaufpreis abhängig von Bauart, Leuchtmittel, Masthöhe und Stromversorgung.
- Wartung & Instandhaltung: regelmäßige Prüfung, Reinigung und Pflege für gleichbleibende Lichtleistung.
- Reparatur & Verschleiß: Leuchtmittel, Akkus und Generatorteile nutzen sich ab und müssen ersetzt werden.
- Lagerung & Transport: Stellplatz, Versicherung und der Transport zum jeweiligen Einsatzort.
- Wertverlust: Abschreibung über die rechnerische Nutzungsdauer.
Der Kauf lohnt sich vor allem dann, wenn ein Lichtmast dauerhaft am selben Ort und über viele Monate im Jahr gebraucht wird – etwa zur ständigen Ausleuchtung eines Betriebs- oder Lagerplatzes. Mehr zu den passenden Geräten erfahren Sie auf unserer Seite Lichtmast kaufen.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Warum gibt es keinen festen Einheitspreis? Weil jeder Einsatz anders ist. Diese Faktoren wirken sich sowohl auf die Miete als auch auf den Kauf aus:
| Faktor | Einfluss auf den Preis |
|---|---|
| Bauart | Plug-in-Geräte sind günstiger, autarke Hybrid- und Generatoranlagen teurer. |
| Leuchtmittel | Moderne LED sparen Energie und senken die Betriebskosten gegenüber Halogen. |
| Stromversorgung | Netzanschluss ist am günstigsten, Generator und Akku bringen Zusatzkosten. |
| Masthöhe & Lichtstrom | Wer große Flächen von weit oben ausleuchtet, braucht leistungsstärkere Geräte. |
| Mietdauer | Je länger die Miete, desto niedriger der rechnerische Tagessatz. |
| Anzahl der Masten | Große oder verwinkelte Flächen brauchen mehrere Geräte. |
| Liefergebiet | Anfahrt und Abholung schlagen je nach Entfernung zu Buche. |
Die genannten Werte sind Richtwerte. Verbindlich ist immer das individuell kalkulierte Angebot eines Vermieters.
Miete vs. Kauf: ein Rechenbeispiel
Damit der Vergleich trägt, muss auf beiden Seiten dasselbe Gerät stehen. Als Beispiel dient ein autarker Light-Cube- oder Anhängermast für 25.000 Euro – die Anlage, auf die sich auch die Tagesmiete von 65 bis 85 Euro bezieht. Am Ende dieses Abschnitts steht dieselbe Rechnung noch einmal für die anderen Bauarten.
Dem Kaufpreis steht nicht nur die Miete gegenüber, sondern auch das, was das eigene Gerät jedes Jahr kostet. Die Baugeräteliste (BGL) rechnet dafür mit Abschreibung, Verzinsung des gebundenen Kapitals zu 6,5 Prozent im Jahr und Reparatur. Für einen Anhängermast mit 25.000 Euro Anschaffungswert ergibt das überschlägig:
| Kostenposition | Betrag pro Jahr |
|---|---|
| Wertverlust (8 Jahre Nutzung, Restwert rund 20 %) | 2.500 € |
| Kapitalbindung (6,5 % auf das durchschnittlich gebundene Kapital) | 950 € |
| Wartung, Reparatur und Verschleiß | 1.000 € |
| Wiederkehrende Prüfung und Versicherung | 600 € |
| Lagerung und Stellplatz | 450 € |
| Jahreskosten im Eigentum | 5.500 € |
Break-even gegen die Tagesmiete
5.500 € ÷ 75 €/Tag ≈ 73 Einsatztage pro Jahr
Wer den Mast tageweise mietet, fährt bis rund 70 Einsatztagen im Jahr günstiger als mit einem eigenen Gerät. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit – wer dauerhaft Licht braucht, mietet nicht tageweise, sondern langfristig. Und dann sieht die Rechnung anders aus.
Wann ist der Kaufpreis wieder eingespielt?
Amortisation beantwortet eine andere Frage: Wie lange müssten Sie mieten, bis Sie so viel gezahlt haben wie für den Kauf? Der ehrliche Vergleichsmaßstab ist dabei nicht die Tagesmiete, sondern die Langzeitmiete – denn ein gekaufter Mast steht dauerhaft bereit, und genau das leistet auch ein Langzeitvertrag. Für unser Beispielgerät sind das rund 900 bis 1.100 Euro im Monat, also 10.800 bis 13.200 Euro im Jahr.
Dagegen zu rechnen sind die Kosten, die neben dem Kaufpreis tatsächlich als Ausgabe anfallen – Wartung, Prüfung, Versicherung und Lagerung, im Beispiel rund 2.050 Euro im Jahr. Wertverlust und Kapitalbindung bleiben hier außen vor, weil sie keine laufende Zahlung sind.
- 1.100 € Langzeitmiete im Monat: 13.200 € Miete abzüglich 2.050 € laufender Kosten ergibt 11.150 € Vorteil im Jahr – die Anschaffung ist nach rund 2,2 Jahren gedeckt.
- 900 € Langzeitmiete im Monat: 10.800 € abzüglich 2.050 € ergibt 8.750 € – rund 2,9 Jahre.
Amortisation
Rund 2 bis 3 Jahre durchgehende Miete
So lange müssten Sie den Lichtmast ohne Unterbrechung mieten, bis die Mietzahlungen den Kaufpreis erreichen. Erst danach beginnt der Kauf sich wirklich zu rechnen – und das setzt voraus, dass Sie das Gerät über diese ganze Zeit auch brauchen.
Und bei anderen Anlagen?
Das Ergebnis ist erstaunlich stabil, weil Miete und Kaufpreis im gleichen Verhältnis stehen: Die Langzeitmiete liegt bei jeder Bauart bei rund dreieinhalb bis viereinhalb Prozent des Kaufpreises im Monat. Ein günstigeres Gerät kostet also auch weniger Miete – der Zeitraum bis zur Amortisation bleibt fast derselbe.
| Anlage | Kaufpreis | Langzeitmiete pro Monat | Kaufpreis eingespielt nach |
|---|---|---|---|
| Plug-in-Mast mit Stativ, Auf- oder Anbau | 4.000–10.000 € | 150–450 € | rund 2 bis 3 Jahre |
| Akku- oder Solar-Lichtmast | 10.000–25.000 € | 400–1.000 € | rund 2 bis 3 Jahre |
| Fahrbarer Anhängermast mit Generator | 20.000–30.000 € | 700–1.300 € | rund 2 bis 3 Jahre |
| Light-Cube und Hybrid-Anlage | 25.000–35.000 € | 900–1.500 € | rund 2 bis 3 Jahre |
Zwei Punkte verschieben das Ergebnis nach hinten. Erstens ist „durchgehende Miete“ eine strenge Annahme: Wer den Mast nur im Winterhalbjahr oder projektweise braucht, zahlt in dieser Zeit gar keine Miete – und dann dauert es entsprechend länger, oft doppelt so lange. Zweitens kommen beim Eigentum Aufgaben hinzu, die in der Miete enthalten sind: Transport zum Einsatzort, wiederkehrende Prüfung, Reparatur im Schadensfall und ein Ersatzgerät, wenn der eigene Mast ausfällt.
Daraus folgt die Faustregel: Für zeitlich begrenzte Einsätze – Baustellen, Events, das Überbrücken einer Reparatur – ist die Miete fast immer günstiger. Der Kauf lohnt sich erst, wenn Sie einen Lichtmast über zwei bis drei Jahre hinaus praktisch ununterbrochen an einem festen Standort brauchen und Transport, Wartung und Lagerung selbst übernehmen können.
Rechenweg nach der Systematik der Baugeräteliste (BGL 2025): Abschreibung, Verzinsung und Reparatur je Vorhaltemonat, bezogen auf den Neuwert. Langzeitmiete als Monatspauschale bei einer Mietdauer ab zwölf Monaten. Preise und Kostenansätze sind Richtwerte; verbindlich ist das individuelle Angebot.
So sparen Sie und bekommen den besten Preis
Mit ein paar einfachen Stellschrauben senken Sie die Kosten spürbar:
- Mietdauer bündeln: Wochen-, Monats- oder Langzeitpauschale statt vieler Einzeltage nutzen – das ist der größte Hebel überhaupt.
- Anlage passend wählen: Ein kleiner Plug-in-Mast ab 30 Euro am Tag reicht oft aus, wo sonst ein Hybridgerät für 85 Euro bestellt wird.
- Auf LED setzen: geringerer Verbrauch senkt Kraftstoff- und Betriebskosten – mehr dazu im Ratgeber LED-Lichtmast.
- Bedarf richtig planen: mit der Bedarfsformel die passende Anzahl statt zu vieler Masten bestimmen.
- Stromquelle prüfen: ist ein Netzanschluss vorhanden, ist ein günstiger Plug-in-Mast oft ausreichend.
- Früh anfragen: planbare Termine sichern Verfügbarkeit und vermeiden teure Kurzfristlösungen.
Weil so viele Faktoren zusammenspielen, ist das individuelle Angebot der einzige Weg zu einem verbindlichen Preis. Mit diesen Angaben erhalten Sie schnell eine passgenaue Kalkulation:
- Einsatzort und Fläche: Größe und Beschaffenheit des zu beleuchtenden Bereichs.
- Zeitraum: Start, Dauer und ob tage-, wochen- oder monatsweise.
- Stromsituation: Netzanschluss vorhanden oder autarker Betrieb nötig?
- Besondere Anforderungen: etwa Lärmschutz nahe Wohnbebauung oder blendarme Strahler an Verkehrswegen.
Je genauer Ihre Angaben, desto präziser das Angebot. Fordern Sie unverbindlich mehrere Angebote an und vergleichen Sie – kostenfrei und ohne Aufwand.
Häufige Fragen
Was kostet ein Lichtmast pro Tag?
Als Orientierung gelten Tagespreise von etwa 30 bis 85 Euro – entscheidend sind die Anlage und die Mietdauer. Kleine Plug-in-Geräte mit Netzanschluss liegen bei 30 bis 50 Euro, autarke Hybrid- und Generatoranlagen bei 55 bis 85 Euro. Bei Wochen-, Monats- und Langzeitmiete sinkt der Tagessatz auch bei großen Anlagen auf rund 30 Euro. Den genauen Preis nennt Ihnen das individuelle Angebot eines Vermieters.
Wird die Miete pro Tag, Woche oder Monat abgerechnet?
Beides ist üblich. Für kurze Einsätze rechnen Vermieter tageweise ab, für längere Projekte gibt es Wochen- und Monatspauschalen. Je länger die Mietdauer, desto niedriger fällt in der Regel der rechnerische Tagessatz aus.
Warum gibt es keinen festen Einheitspreis?
Weil jeder Einsatz anders ist: Bauart, Leuchtmittel, Masthöhe, Stromversorgung, Mietdauer, Liefergebiet und Zusatzausstattung wirken sich auf den Preis aus. Deshalb erstellen Vermieter ein auf Ihren Bedarf zugeschnittenes Angebot statt eines pauschalen Katalogpreises.
Ab wann lohnt sich der Kauf gegenüber der Miete?
Sie müssten den Lichtmast rund zwei bis drei Jahre durchgehend mieten, bis die Mietzahlungen den Kaufpreis erreichen. Ein Anhängermast für 25.000 Euro kostet in der Langzeitmiete 900 bis 1.100 Euro im Monat; abzüglich rund 2.050 Euro laufender Kosten im Eigentum ist der Kaufpreis nach 2,2 bis 2,9 Jahren gedeckt. Bei kleineren Anlagen ist es ähnlich, weil auch die Miete niedriger liegt. Für zeitlich begrenzte Einsätze ist die Miete fast immer günstiger.
Welche Kosten kommen zur reinen Miete noch dazu?
Je nach Anbieter und Einsatz können Anlieferung und Abholung, Kraftstoff bei Generatorbetrieb, eine Kaution sowie optionale Zusatzausstattung (z. B. Sturmsicherung) hinzukommen. Diese Positionen sollten Sie im Angebot immer mit abfragen, damit die Gesamtkosten transparent sind.
Sind Mietkosten für Lichtmasten steuerlich absetzbar?
Für Unternehmen sind Mietkosten in der Regel als Betriebsausgabe sofort und in voller Höhe abzugsfähig, während ein Kauf über die Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Das kann die Miete zusätzlich attraktiv machen. Verbindlich klärt das Ihr Steuerberater.