Mobile Lichtmasten mieten

Lichtmast mieten: mobile Lichtmasten für Baustelle, Lagerplatz und Firmengelände

Ob Baustelle, Lagerplatz oder Firmengelände: Mit einem gemieteten Lichtmast arbeiten Sie auch nach Sonnenuntergang sicher weiter. Zur Wahl stehen mobile Lichtmasten mit eigener Stromversorgung, Akku- und Solar-Lichtgiraffen oder Plug-in-Flutlichter am Baustrom oder Generator – schon ab 30 Euro pro Tag.

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Kurz gesagt

Was kostet es, einen mobilen Lichtmast zu mieten – und welche Bauart passt?

Ein mobiler Lichtmast kostet zur Miete rund 30 bis 85 Euro pro Tag – je nach Anlage und Mietdauer. Kleine Plug-in-Masten am Netz beginnen bei 30 Euro, autarke Hybridanlagen liegen in der Tagesmiete bei 65 bis 85 Euro; bei Wochen-, Monats- und Langzeitmiete sinkt der rechnerische Tagessatz deutlich. Je nach Bauart leuchtet ein Mast 2.500 bis 6.000 Quadratmeter aus und wird bis zu acht Meter hoch.

Stand: 31.08.2026 · Quelle: Preisübersicht und Produktdaten von Lichtmast-mieten.de

Tagesmiete (Richtwert)
30–85 € je nach Anlage und Mietdauer
Ausgeleuchtete Fläche
2.500–6.000 m² je Gerät
Masthöhe
7,0–8,0 Meter
Servicegebiet
Deutschland, Österreich, Schweiz

Direkt beantwortet

Was kostet ein Lichtmast pro Tag?

Als Richtwert gelten 30 bis 85 Euro Tagesmiete je Lichtmast: Kleine Plug-in-Geräte am Netz beginnen bei 30 Euro, autarke Hybridanlagen liegen bei 65 bis 85 Euro. Bei langer Mietdauer sinkt der Tagessatz auch bei großen Anlagen auf rund 30 Euro.

Wie viele Lichtmasten brauche ich für 5.000 m²?

Bei 10 Lux und Strahlern mit je 150.000 Lumen ergibt die Formel (10 lx × 5.000 m²) ÷ (150.000 lm × 0,57) rechnerisch 0,58 – also einen Lichtmast; bei verwinkelten Flächen oder Hindernissen planen Sie besser zwei ein.

Welcher Lichtmast funktioniert ohne Stromanschluss?

Ohne Netzanschluss arbeiten Generator-, Akku-, Solar- und Hybrid-Lichtmasten; ein Hybridmast leuchtet gedimmt über 20 Stunden rein aus dem Akku.

Wie schnell ist ein mobiler Lichtmast vor Ort?

Für einen Wunschtermin sind zwei bis drei Werktage Vorlauf üblich; kurzfristige Einsätze lassen sich häufig lösen, dann aber nicht immer in der Wunschbauart.

Lohnt sich Mieten oder Kaufen?

Sie müssten einen Lichtmast rund zwei bis drei Jahre durchgehend mieten, bis die Mietzahlungen den Kaufpreis erreichen – bei jeder Bauart ähnlich, weil die Langzeitmiete rund dreieinhalb bis viereinhalb Prozent des Kaufpreises im Monat beträgt. Für befristete Einsätze ist die Miete deshalb fast immer günstiger.

Alle Kennwerte im Überblick: Zahlen, Werte und Normen · Begriffe erklärt im: Lichtmast-Lexikon

Lichtmast für Baustelle, Lagerplatz und Firmengelände: die Einsatzbereiche im Überblick

Mobile Lichtmasten (auch Flutlichter, Lichtanlagen oder Lichtgiraffen) sind frei aufstellbare Anlagen mit meist mehreren Leuchtquellen. Letztere sind in der Regel am oberen Ende eines langen, teils ausfahrbaren Masts befestigt, um große Bereiche mit Licht zu versorgen. Nötig ist das zum Beispiel auf Baustellen, Lagerplätzen oder Parkplätzen, wie die folgende Tabelle zeigt.

Lichtmast EinsatzbereicheBeschreibung
Baustellen beleuchtenBaustellen beleuchten ist eine der häufigsten Aufgaben der Lichtmasten. Ausfahrbar oder fest mit einer Höhe bis zu 8 Meter schaffen die Lichtanlagen auch nach Einbruch der Dämmerung eine sichere Arbeitsumgebung. Wichtig ist das vor allem bei Maßnahmen in der dunklen Jahreshälfte, bei Tunnelarbeiten oder Nachtbaustellen.
Lagerplätze überwachenLichtmasten helfen aber auch dabei, große Lagerplätze zu überwachen. Die flexiblen Beleuchtungsanlagen erhellen jeden Bereich und beugen Manipulation sowie Diebstahl effektiv vor. Die Lichtmasten kommen hier oftmals in Kombination mit einer Videoüberwachung des Geländes zum Einsatz.
Freiflächen ausleuchtenGenau wie Lagerplätze lassen sich mit den Flutlichtanlagen auch andere Freiflächen beleuchten. Dazu gehören zum Beispiel Parks, Straßen oder Wege, deren Sicherheit mit der mobilen Beleuchtungslösung steigt.
Firmengelände erhellenSicherheit ist ebenso ein wichtiger Faktor für große Firmengelände. Fahrbare Lichtgiraffen leuchten diese optimal aus, um die Verkehrswege sichtbar zu machen, Arbeitsbereiche zu erhellen und Einbrechern den unbemerkten Zutritt zu erschweren.
Bahnübergänge beleuchtenIst die Beleuchtung an Bahnübergängen ausgefallen, kann das zu schweren Unfällen führen. Mobile Flutlichtanlagen sorgen dabei für Abhilfe. Denn sie lassen sich in Kürze unabhängig von der örtlichen Energieversorgung aufstellen und in Betrieb nehmen, um auf die Gefahrenstelle hinzuweisen.
Gefahren kenntlich machenNeben Bahnübergängen lassen sich auch andere Gefahrenstellen mit den transportablen Lichtanlagen kenntlich machen. So zum Beispiel Baustellenbereiche auf Straßen, Baugruben oder sonstige Hindernisse, die im Dunkeln eine erhöhte Unfallgefahr darstellen.
Arbeitsplätze absichernFür die Sicherheit am Arbeitsplatz spielt das richtige Licht eine entscheidende Rolle. Mit gemieteten Lichtmasten erfüllen Betriebe die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und der Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR).
Parkplätze ausleuchtenAuf Parkplätzen gibt es ohne entsprechendes Beleuchtungskonzept zahlreiche Gefahren. Mit mobilen Lichtmasten können Sie bewachte oder unbewachte Parkplätze ausleuchten und Gefahren- sowie Unfallpotenziale reduzieren.
Fußwege sicherer machenIn Wohnanlagen, an Straßen oder in Baustellenbereichen kommt es auf die richtige Beleuchtung von Fußwegen an. Denn diese steigert die Sicherheit auf den Verkehrswegen und hilft, Unfälle und Überfälle zu vermeiden.
Events mit Licht versorgenOb Firmenfeier, Dorffest oder Mega-Event: Geht die Sonne unter, sind auf dem Festgelände wichtige Bereiche mit ausreichend Licht zu versorgen. Fahrbare Lichtmasten erfüllen diese Aufgabe, da sie sich unabhängig von der Netzsituation überall flexibel aufstellen lassen.
Sportplätze beleuchtenTrotz milder Temperaturen sind viele Sportplätze in der dunklen Jahreshälfte nur eingeschränkt nutzbar. Grund dafür ist die fehlende Beleuchtung der Sportplätze. Mit mobilen Flutlichtanlagen lässt sich diese vorübergehend oder dauerhaft realisieren. Und das auf kleinen Dorf-Sportplätzen genauso effektiv, wie auf großen Vereinsgeländen oder in örtlichen Stadien.
Krisengebiete erhellenGroße Unfälle, Katastrophengebiete wie Erdbeben oder Überschwemmungen und Großeinsätze der Polizei sind rund um die Uhr zu beleuchten, um schnell Fortschritte zu erzielen. Mit mobilen Lichtanlagen ist das selbst in entlegenen Gebieten oder bei Stromausfällen problemlos möglich.

Ganz gleich, um welchen Bereich es geht oder wie es um die Stromversorgung vor Ort gestellt ist: Wird Licht benötigt, kommen mobile Lichtmasten zum Mieten infrage. Je nach Anforderung stehen dabei meist ausfahrbare Anlagen zur Verfügung. Mit einer Höhe von 8 Metern und mehr sowie passenden Leuchtmitteln lassen sich dabei selbst große Flächen taghell erleuchten.

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Häufigster Einsatz

Lichtmast für die Baustelle mieten

Ein Lichtmast auf der Baustelle muss vor allem eines: die ganze Schicht zuverlässig durchleuchten. Die ASR A3.4 fordert mindestens 20 Lux, bei Montage- und Schalungsarbeiten 100 Lux und mehr. Ein LED-Lichtmast mit 8 Meter Teleskopmast schafft das auf bis zu 6.000 m² – am Baustrom als Plug-in-Gerät, ohne Netzanschluss mit Diesel- oder Hybridantrieb.

  • Nachtbaustelle: Hybrid-Lichtmast – nachts leise aus dem Akku
  • Straßen- und Autobahnbaustelle: blendfreie LED-Strahler, zugelassen für den Verkehrsraum
  • Winterbaustelle: Diesel-Lichtmast mit bis zu 200 Stunden je Tankfüllung

Lux-Werte, Bauarten und Kosten für die Baustelle

Fläche, Laufzeit, Stromanschluss – mehr braucht kein Vermieter für Ihr Angebot.

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Mobiler LED-Lichtmast leuchtet eine Baustelle bei Nacht aus
Lichtmast auf der Baustelle: Ein 8-Meter-Mast mit LED-Strahlern leuchtet das Arbeitsfeld nach den Vorgaben der ASR A3.4 aus.

Mobile Lichtmasten zum Mieten bringen viele Vorteile mit sich

Geht es um die Wahl der richtigen Beleuchtungslösung, sind mobile Lichtmasten zum Mieten in vielen Bereichen zu empfehlen. Denn sie lassen sich flexibel auf- und bei Bedarf auch einfach umstellen. Anbieter liefern die Anlagen passend zu den individuellen Anforderungen und stellen diese bei spontanen Einsatzfällen schnell zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil: Indem Sie einen Beleuchtungsturm mieten, ersetzen Sie hohe Anschaffungskosten durch geringe Mietzahlungen. Letztere entstehen bedarfsgerecht und nur dann, wenn die Lichtanlagen tatsächlich im Einsatz sind. Zudem ist es möglich, die Kosten mobiler Anlagen zum Mieten direkt steuerlich geltend zu machen.

Die wichtigsten Vorteile mobiler Lichtmasten zum Mieten:

  • Lichter lassen sich flexibel und bedarfsgerecht überall aufstellen
  • Beleuchtungskonzepte schnell an neue Gegebenheiten anpassen (wichtig für Baustellen, Lagerstätten, Umschlagplätze, Containerplätze, Firmengelände)
  • Beleuchtung erfolgt unabhängig von der Stromversorgung vor Ort
  • moderne, energiesparende und effektive Lichtgiraffen zum Mieten erhältlich
  • schnelle Lieferung in fast jede Region (Verfügbarkeit vorausgesetzt)
  • geringe Mietzahlungen ersetzen hohe Anfangskosten (hohe Liquidität)
  • Ausgaben für mobile Lichtmasten zum Mieten sofort steuerlich absetzen

Typische Mietfälle sind dabei befristete Einsätze wie Baustellen, Umbauten oder saisonale Lagerflächen. Aber auch dann, wenn Wartungs-, Reparatur- oder Umbauarbeiten an bestehenden Beleuchtungsanlagen stattfinden, können Sie eine Lichtgiraffe mieten. Denn so bleiben Anlagen sicher und gefahrenfrei nutzbar.

Mieten oder kaufen? Erst nach zwei bis drei Jahren Dauereinsatz lohnt sich der Kauf

Sollen Beleuchtungsanlagen Flächen langfristig mit Licht versorgen? In diesen Fällen kann sich der Kauf der Anlagen mehr lohnen. Der Fall ist das immer dann, wenn die einmaligen Anschaffungskosten unter den dauerhaft anfallenden Mietkosten liegen. Das dauert allerdings: Weil die Langzeitmiete bei rund dreieinhalb bis viereinhalb Prozent des Kaufpreises im Monat liegt, müssten Sie eine Anlage etwa zwei bis drei Jahre ohne Unterbrechung mieten, bis die Mietzahlungen den Kaufpreis erreichen – bei einer kleinen Anlage genauso wie bei einem Anhängermast für 25.000 Euro. Für einen wirtschaftlichen Vergleich sind dabei sämtliche Ausgaben zu berücksichtigen. Neben den Preisen der Lichtmasten also auch Kosten für Wartung, Reparatur und Ersatz zum Ende der rechnerischen Lebensdauer.

Wichtig zu wissen: Auch bei langfristigen Einsätzen können Sie mit einem Lichtmast zum Mieten sparen. Der Fall ist das zum Beispiel dann, wenn sich die örtlichen Gegebenheiten wie auf Lager- oder Containerplätzen immer wieder ändern.

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Welches Leuchtmittel? LED-, Metalldampf- und Halogen-Lichtmasten im Überblick

Sie möchten einen Lichtmast mieten? Dann steht im nächsten Schritt die Entscheidung für ein Leuchtmittel an. Verfügbar sind hier vor allem LED-Lichtmaste, Lichtgiraffen mit Halogenstrahlern sowie Anlagen mit Gasentladungslampen (Metalldampf). Die folgende Übersicht zeigt die Unterschiede auf und gibt Beispiele für mögliche Einsatzbereiche.

LED-Lichtmasten sind Standard und in nahezu jedem Bereich einsetzbar

LED-Leuchtmittel sind nicht nur bei der Innenraumbeleuchtung auf dem Vormarsch. Auch bei mobilen Beleuchtungssystemen kommen die energiesparenden Leuchtmittel immer häufiger zum Einsatz. Ein wichtiger Grund dafür ist der sehr geringe Energieverbrauch, durch den Generatoren sowie Akkus kleiner ausfallen können. Aber auch die hohe Lebensdauer spricht für die nahezu wartungsfreien Leuchtmittel. Mit 10.000 bis 100.000 Einsatzstunden lassen sich diese besonders lange und zuverlässig verwenden. Von Vorteil sind aber auch die Beleuchtungseigenschaften. So lassen sich LED-Strahler problemlos dimmen. Sie liefern sofort nach dem Einschalten Licht und erreichen mit etwa 3.000 Kelvin warme Lichtfarben. Die zahlreichen Vorteile erlauben einen besonders breiten Einsatzbereich. So lassen sich Lichtgiraffen mit blendfreien LED-Strahlern nicht nur auf großen Flächen, sondern auch auf Baustellen, Firmengeländen und Lagerplätzen verwenden.

Wichtig zu wissen: Mit blendfreien Strahlern dürfen Sie LED-Lichtmasten für Autobahn- und Straßenbaustellen mieten. Diese erfüllen die hohen Anforderungen und beeinflussen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht.

Mobiler Lichtmast mit LED-Strahlern leuchtet einen Parkplatz aus
Lichtmast mieten für Parkplatz und Firmengelände: Ein einzelner LED-Mast leuchtet große Freiflächen zuverlässig aus.

Gasentladungslampen mit Halogen Metalldampf Technik (HQI und HCI)

Neben LED sind Lichtmasten mit Gasentladungslampen erhältlich. Sie setzen auf die Halogen-Metalldampf-Technik mit Quarz (HQI) oder Keramik (HCI): Vorschalt- und Zündgerät entzünden einen Lichtbogen, der die Edelgase im Brennraum ionisiert. Die Lampen brauchen deshalb bis zu acht Minuten, bis sie ihre volle, dem Tageslicht ähnliche Leuchtkraft erreichen, und verlieren über ihre Lebensdauer von 4.000 bis 6.000 Stunden an Helligkeit.

Ihre Stärken sind der niedrige Preis, der hohe Lichtstrom und das breite Farbspektrum. Zum Einsatz kommen Metalldampf-Strahler überall dort, wo viel Licht von hohen Masten auf große Flächen fallen soll und die Anlaufzeit nicht stört – etwa auf großen Baustellen, Sportplätzen oder in der Film- und Medienbranche. Nachteilig sind die laufenden Kosten für Wartung und Austausch der Leuchtmittel.

Halogen-Strahler verbrauchen viel Energie und halten nicht lange genug

Vor einigen Jahren waren Halogen-Leuchtmittel Standard, wenn es um das Mieten von Lichtmasten ging. Denn diese sind günstig verfügbar. Sie liefern Licht mit einer hohen Lichtfarbe (3.000 Kelvin) und kommen grundsätzlich für viele Einsatzbereiche infrage. Die hohe Wärmeabgabe im Betrieb sorgt jedoch für hohe Energiekosten. Akkus und Generatoren müssen größer ausfallen und die Kosten sind in diesen Bereichen höher. Ein weiterer Nachteil ist die geringe Haltbarkeit, die zu hohen Wartungs- und Austauschkosten führt. Aus den genannten Gründen kommen klassische Halogen-Strahler heute kaum mehr zum Einsatz.

LED-Lichtmaste und Lichtgiraffen mit Metalldampf-Strahlern im Vergleich

Wer heute einen Lichtmast mieten möchte, entscheidet sich in der Regel zwischen LED-Leuchtmitteln und Gasentladungslampen. Die folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Eigenschaften und hilft dabei.

LeuchtmittelLEDGasentladungslampe
Einschaltzeitsofortbis zu 8 Minuten
Farbtemperatur3.000 bis 4.000 Kelvin4.000 Kelvin
Lichtstrombis 5.000 lmbis 12.000 lm
Energieverbrauchgeringmittel
Lebensdauer10.000 bis 100.000 Stunden4.000 bis 6.000 Stunden
Dimmbarjanein (eingeschränkt)

Die Angaben in der Tabelle verstehen sich als Richtwerte, die von Gerät zu Gerät abweichen können. Verbindliche Informationen liefern nur die Datenblätter der zur Wahl stehenden Lichtmasten.

Geht es um Einsätze mit Betriebszeiten von wenigen Stunden im Jahr, kommen Halogen-Strahler nach wie vor infrage. In allen anderen Bereichen fällt die Wahl heute eher auf LED- oder Gasentladungslampen. Erstere bestechen dabei mit einem großen Einsatzspektrum, einer hohen Effizienz und einer besonders guten Regelbarkeit. Zum Einsatz kommen LED-Lichtgiraffen daher überwiegend auf kleineren bis mittleren Flächen. Geht es darum, viel Licht von hohen Türmen auf große Flächen zu strahlen? Dann sind Gasentladungslampen mit ihrem hohen Lichtstrom häufig im Vorteil. Das gilt zumindest dann, wenn die Einschaltdauer von bis zu acht Minuten verkraftbar ist.

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Bauarten und Ausführungen: Vom Lightcube bis zum Anhänger-Lichtmast

Unabhängig von der Art des Leuchtmittels sind Lichtmasten im Wesentlichen in drei Ausführungen erhältlich. Das sind:

  • frei aufstellbare Einheiten ohne Räder (stationäre Lightcubes)
  • Lichtmasten mit Handfahrgestell für den einfachen Transport
  • Leuchttürme auf Anhängern (auf bis zu 8 Meter Höhe ausfahrbar)

Lightcubes

Die sogenannten Lightcubes eignen sich vor allem für kleinere Flächen. Sie beleuchten zum Beispiel Baustellen, Hallen oder verwinkelte Lager- und Betriebsplätze, auf denen sie häufig in größeren Stückzahlen zum Einsatz kommen. Große stationäre Lichtmasten mit stabilen Sockeln oder Auslegern kommen durch die eingeschränkte Mobilität auch für längere Standzeiten am gleichen Ort infrage.

Lichtmasten auf Handfahrgestellen

Lichtgiraffen auf Handfahrgestellen lassen sich am Einsatzort flexibel umherbewegen. Sie sind in der Regel leichter und für kleinere Flächen geeignet. Besonderer Vorteil ist, dass sich die Leuchttürme einfach umstellen lassen. Sie punkten daher mit einer hohen Flexibilität.

Lichtmasten auf Anhängern

Lichtmasten auf Anhängern lassen sich mit einem PKW und einer Person nahezu überall unkompliziert aufstellen. Sie verfügen bei Bedarf über ausfahrbare Teleskope und erreichen auf diese Weise eine Höhe von 7 oder 8 Metern. Durch die Montage auf einem Anhänger sind hohe Lasten möglich, wodurch sich auch große Akkus und Generatoren installieren lassen.

Die passende Stromversorgung für Ihren Lichtmast zur Miete

Ganz gleich, ob Sie sich für LED- oder Gasentladungslampen entscheiden, benötigen mobile Flutlichter Strom. Dieser kommt heute in der Regel aus einem Netz vor Ort, aus einem Akkumulator oder von einem integrierten Diesel-Generator. Sind mehrere Lösungen parallel im Einsatz, sprechen Experten von Hybrid-Lichtmasten. Diese setzen in der Regel auf Generator und Akku, um zu bestimmten Zeiten höhere Anforderungen an die Lärmemissionen einhalten zu können. Die folgende Tabelle zeigt, was die unterschiedlichen Energieversorgungs-Lösungen auszeichnet.

Lichtmast StromversorgungEigenschaften
Plug-in (Stecker)Plug-In-Lichtmaste mit Stecker sind leicht und günstig in der Anschaffung. Sie beziehen Strom aus dem öffentlichen Stromnetz oder einem separat aufgestellten Generator und emittieren selbst weder Schadstoffe noch Geräusche. Einsetzen lassen sich die leichten und kompakten Anlagen jedoch nur, wenn eine externe Stromquelle vorhanden ist.
AkkumulatorIst keine Stromquelle vorhanden, kommen Akku- oder Batterie-Lichtmasten zum Einsatz. Diese sind mit einem eigenen Stromspeicher ausgestattet und dadurch besonders leise und schadstoffarm im Betrieb. Je nach Leuchtmittel und Größe des Speichers erreichen die Anlagen Laufzeiten von 8 bis 72 Stunden. Anschließend sind sie 4 bis 12 Stunden lang aufzuladen. Eine Besonderheit stellen Photovoltaik-Lichtmasten dar. Diese laden den Speicher am Tage zumindest teilweise auf, um die Laufzeit ohne Nachladen über Generator oder Steckdose zu verlängern.
Diesel-GeneratorVöllig autark sind Diesel-Lichtmasten mit integriertem Generator. Diese sind mit Stromerzeuger und Kraftstofftank ausgestattet und produzieren die nötige elektrische Energie an Ort und Stelle selbst. Nachteil ist, dass dabei auch Schadstoffe und Geräusche entstehen, was die Einsetzbarkeit in Innenräumen (Hallen oder Werkstätten) sowie geräuschsensiblen Bereichen einschränkt. Stellt das kein Problem dar, erreichen Diesel-Lichtmasten mit eigenem Generator jedoch Betriebszeiten von bis zu 200 Stunden. Ist der Tank leer, lässt er sich sehr schnell neu befüllen, was ein Vorteil gegenüber Akku-Geräten mit langer Ladezeit ist.
Hybrid-LichtmastenLange Laufzeiten und niedrige Lärmemissionen in der Nacht? Mit einem Hybrid-Lichtmast zum Mieten lassen sich diese Anforderungen erfüllen. Denn die Geräte sind mit Generator und Akku ausgestattet. Der selbst erzeugte Strom lädt dabei am Tage den Speicher auf, damit die Lichtgiraffen in der Nacht ohne Lärm für die nötige Beleuchtung sorgen. Der größte Nachteil: Durch die umfangreiche Technik sind Hybrid-Lichtmaste teurer als andere Lösungen.

Immer dann, wenn Strom aus dem Netz oder aus einem ohnehin vorhandenen Generator verfügbar ist, eignen sich Plug-In-Lichtmasten am ehesten. Denn diese sind vergleichsweise günstig. Wenn Strom nicht vorhanden ist und keine besonderen Anforderungen an den Betrieb gestellt wurden, sind Generator-Anlagen zu empfehlen. Diese arbeiten lange Zeit autark und verursachen einen geringen Aufwand. Geht es um einen schadstofffreien Betrieb ohne externe Stromversorgung, können Sie Akku-Lichtmasten mieten. Bei erhöhten Anforderungen an die Lärmemissionen eignen sich Hybrid-Geräte. Letztere kommen zum Beispiel auf Nachtbaustellen oder in der Nähe von Wohngebieten zum Einsatz. Wie ein Hybrid-Lichtmast im Detail arbeitet, welche vier Betriebsarten er bietet und welche Eckdaten typisch sind, zeigt der nächste Abschnitt.

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Hybrid-Technik

Hybrid-Lichtmast: wo Autonomie auf Effizienz trifft

Der Hybrid-Lichtmast verbindet einen Lithium-Ionen-Akku mit einem sparsamen Dieselmotor der Abgasstufe V. Beide Energiequellen arbeiten zusammen: Der Motor läuft nur, wenn er wirklich gebraucht wird, und lädt dabei den Speicher. Den Rest der Zeit leuchtet der Mast rein aus dem Akku – emissionsfrei und nahezu lautlos.

Das Ergebnis ist eine Beleuchtungslösung, die tagsüber autark durchläuft und nachts flüsterleise bleibt. Genau deshalb kommen Hybrid-Lichtmasten dort zum Einsatz, wo lange Laufzeiten und strenge Lärm- oder Umweltauflagen zusammentreffen: auf Nachtbaustellen, in Wohngebieten und auf Gelände ohne Netzanschluss.

Hybrid-Lichtmast mit schallgedämmtem Gehäuse für Akku und Dieselgenerator, Teleskopmast mit vier LED-Strahlern und Rahmen mit Staplertaschen
Vier Betriebsarten in einem Gerät: Netzstrom, Akku, Dieselmotor oder die Kombination aus Akku und Motor.
  • 20 Stunden

    Akkulaufzeit im gedimmten Betrieb – so lange leuchtet der Mast mit einer Ladung komplett emissionsfrei.

  • 4.000 m²

    Ausleuchtung bei durchschnittlich 20 Lux über vier dimmbare LED-Strahler auf 8 Meter Höhe.

  • 0,29 l/h

    durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch im Hybridbetrieb – über 600 Stunden je Tankfüllung.

Hybrid-Lichtmast mieten – lange Laufzeit, leiser Nachtbetrieb

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Alle vier Betriebsarten, die technischen Eckdaten und den Kostenvergleich mit Akku-, Generator- und Plug-in-Masten finden Sie im Ratgeber Hybrid-Lichtmast: Technik, Laufzeit und Kosten.

Wichtige Anforderungen an die sichere Beleuchtung mit Lichtmasten

Um Sehaufgaben ohne Einschränkungen zu erledigen und Gefahren rechtzeitig zu erkennen, sind an die Beleuchtung bestimmte Anforderungen gestellt. Das gilt für Verkehrswege genauso wie für Arbeitsbereiche im Freien und betrifft Faktoren wie die Beleuchtungsstärke oder die Blendwirkung der Leuchten. Geht es um die Planung mobiler Lichtmasten, sind diese unbedingt einzuhalten.

Vorgaben der ASR 3.4 für die Beleuchtung von Arbeitsbereichen im Freien

Wer ein Beleuchtungskonzept aufstellt und mobile Lichtmasten mieten möchte, kann sich dabei an den Vorgaben der ASR 3.4 orientieren. Denn die sogenannte „Arbeitsstättenrichtlinie Beleuchtung“ enthält Anforderungen an die Beleuchtung. Sie gilt für öffentlich oder geschäftlich genutzte Freiflächen und zeigt, worauf es bei Leuchtmittel, Aufstellung und Wartung ankommt.

Unser Tipp: Neben der ASR 3.4 gibt es eine Reihe anderer Werke, die sich mit der Beleuchtung öffentlicher und geschäftlicher Flächen beschäftigen. Hinweise und Tipps finden Sie dabei unter anderem auch in der DGUV Information 215-210 der gesetzlichen Unfallversicherung, welche die Inhalte wesentlicher Werke zusammenfasst. Alle geltenden Regeln – von der ASR A3.4 über die DIN EN 12464-2 bis zu Lärmschutz, Lichtimmissionen und Genehmigungen – bündelt unser Ratgeber Vorschriften für mobile Beleuchtung.

Neben der Beleuchtungsstärke in Lux bewertet die ASR 3.4 auch Blendung, Verschattung, Farbwiedergabe und Flimmern – und sie verlangt regelmäßige Wartung, damit verschmutzte Strahler die Beleuchtung nicht schleichend verschlechtern. Was die einzelnen Kennwerte bedeuten und welche Werte gelten, fasst die Übersicht Zahlen, Werte und Normen zusammen.

Richtwerte der ASR 3.4 für Außenbereiche

Welche und wie viele Lichtmasten für einen bestimmten Bereich erforderlich sind, hängt von der individuellen Nutzung ab. Die Arbeitsstättenrichtlinie Beleuchtung gibt dazu einige Richtwerte vor, wie die folgende Tabelle zeigt.

TätigkeitsbereichBeleuchtungsstärke in lxFarbwiedergabeindex in Ra
Verkehrswege
Toranlagen5025
Fußwege525
Werkstraßen mit Be- und Entladezone oder mit starkem Querverkehr (max. 30 km/h)1025
Werkstraßen mit Be- und Entladezone oder mit starkem Querverkehr (max. 50 km/h)2025
Parkplätze
Betriebliche Parkplätze1025
Häfen
Kaianlagen, Kaikante525
Verladung von Massengut (Schüttgut, Flüssigkeit)1025
Lager für Massengut1025
Verladen von Stückgut2025
Lager für Stückgut2025
Container-Umschlagflächen, Stellflächen und Verkehrsflächen2025
Be- und Entladen von Containern10025
Anlegestellen für Personenverkehr3025
Anlegestellen für gemischten Verkehr5025
Docks5060
Umschlagflächen, Verladestellen, Lagerflächen
Lagerflächen Massengut1025
Umschlagflächen, Verladestellen3025
Lagerflächen Stückgut3025
Gleisanlagen, Bahnbereiche
Tätigkeiten im Gleisbereich, Rangieren, Verkehrswege in Bahnanlagen bei Eisenbahnen1025
Gleisbauarbeiten5025
Bahnüberwege2025
Laderampen15040
Umschlagbereiche3025
Chemische Großanlagen
Einfache Arbeiten, Betätigung von Ventilen, Motoren, Brennern2025
Be- und Entladebereiche5060
Kraftwerke
Verkehrszone herkömmliche Kraftwerke1060
Verkehrszone Kernkraftwerke2060
Schaltanlagen2025
Tagebau
Orientierungsbeleuchtung360
Zusatzbeleuchtung im Arbeitsbereich2060
Kläranlagen
Wege525
Gebrauch von Werkzeugen, Bedienung handgesteuerter Ventile, In- und Außerbetriebsetzen von Motoren, mechanische Wasseraufbereitungsanlagen, z. B. Rechen5020
Chemische Wasseraufbereitungsanlagen, Undichtigkeitsprüfungen, allgemeine Wartungsarbeiten, Instrumentenablesung10040
Reparaturarbeiten an Motoren und elektrischen Einrichtungen20060
Tankstellen
Tankstellen10060
Flughäfen
Vorfeld allgemein2025
Umschlagsbereiche im Vorfeld3025

Quelle: ASR Beleuchtung, Anlage 2, Stand 05.2023

Lichtmast auf der Baustelle: Mindestwerte der ASR 3.4

Geht es um Lichtmasten für Baustellen, sind mindestens 20 Lux zu gewährleisten. Abhängig vom Tätigkeitsfeld fordert die ASR 3.4 jedoch höhere Werte. So zum Beispiel in Bereichen für:

  • grobe Tätigkeiten (Erdarbeiten, Hilfs- und Lagerarbeiten, Transport, Verlegen von Entwässerungsrohren): 50 lx
  • normale Tätigkeiten (Montage von Fertigteilen, einfache Bewehrungsarbeiten, Schalungsarbeiten, Stahlbeton- und Maurerarbeiten, Installationsarbeiten, Arbeiten im Tunnel): 100 lx
  • feine Tätigkeiten (anspruchsvolle Montagen, Oberflächenbearbeitung, Verbindung von Tragwerkselementen): 200 lx

Kann die Beleuchtungsstärke während der Arbeitszeit weniger als ein Lux betragen, ist außerdem eine Sicherheitsbeleuchtung einzurichten. Betroffen sind davon zum Beispiel Tunnelbauarbeiten, Nachtbaustellen oder Maßnahmen in der dunklen Jahreszeit.

Wichtig zu wissen: Entscheidend ist immer auch eine Gefährdungsbeurteilung, beispielsweise durch einen SiGeKo. Ergibt diese, dass die Vorgaben der ASR 3.4 nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu erreichen sind, dürfen Nutzer abweichen. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung hingegen, dass die ASR-Anforderungen an die Beleuchtung nicht ausreichen, sind höhere Werte zu wählen.

Lichtmast aufstellen: Tipps für die Planung auf Baustelle und Gelände

Neben den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie Beleuchtung sind weitere Faktoren zu berücksichtigen, wenn es um die Aufstellung geht. Eine wichtige Rolle spielt dabei zum Beispiel die Beschaffenheit des Geländes. Denn: Gibt es viele Hindernisse, lassen sich Schatten kaum vermeiden und Sie müssen mehrere Lichtmasten mieten. Worauf es außerdem ankommt, zeigt die folgende Übersicht.

Geländebeschaffenheit
Bei der Planung von Lichtmasten geht es nicht nur um die Größe, sondern auch um die Beschaffenheit von Flächen. Sind Hügel, Gebäude oder andere Hindernisse vorhanden, benötigen Sie mehrere Leuchtquellen, um Schatten zu vermeiden.
Nutzung von Beleuchtungsflächen
Wichtig ist darüber hinaus auch die individuelle Nutzung von zu beleuchtenden Flächen. Denn diese ist ausschlaggebend für die benötigte Lux-Zahl.
Versorgung mit Strom
Geht es um die Geräteauswahl, ist die Stromversorgung zu prüfen. Lassen sich die Anlagen vor Ort einfach an ein bestehendes Netz anschließen, kommen einfache Plug-in-Lösungen infrage. Andernfalls müssen Sie die Stromversorgung durch separate oder integrierte Stromerzeuger sicherstellen.
Anforderung an Lärmschutz
Bestehen zu bestimmten Zeiten erhöhte Lärmschutzanforderungen, kommen Plug-In-Geräte oder Hybrid-Lichtmasten mit Generator und Akku zum Einsatz. Beide arbeiten zu vorgegebenen Zeiten flüsterleise und stören die Nachbarschaft nicht.
Anforderungen an Umweltschutz
Erhöhte Umweltschutzauflagen erfüllen Sie mit Plug-In- oder Akku-Lichtmasten. Teilweise eignen sich auch gasbetriebene Anlagen, da diese ohne gewässerschädigende Stoffe auskommen.
Windverhältnisse
Ist am Einsatzort mit viel Wind oder sogar Sturm zu rechnen, sollten Sie die Beleuchtungstürme vor dem Umkippen schützen. Möglich ist das mit speziellen Sicherungen, die viele Anbieter mit im Programm haben.

Zu beachten sind darüber hinaus auch individuelle Gegebenheiten. So können sich Einschränkungen ergeben, wenn die Höhe begrenzt ist. Gleiches gilt auch dann, wenn es kaum ebene und tragfähige Aufstellflächen gibt.

HAUS-Regel der Feuerwehr hilft

Beachten Sie die sogenannte HAUS-Regel der Feuerwehr. Denn diese hilft, Hindernisse zu beachten, Abstände einzuhalten, den Untergrund zu prüfen und die Sichere Aufstellung ohne Umkippen zu gewährleisten.

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Anzahl und Stärke der Lichtmasten berechnen: So funktioniert es

Wie viele Einheiten nötig sind, hängt von der Art der Fläche, der gewünschten Beleuchtungsstärke und vom Grad der Verschmutzung ab. Wichtig ist außerdem die Beschaffenheit der zu beleuchtenden Flächen. So benötigen Sie bei vielen Hindernissen oder verwinkelten Bereichen mehrere Lichtmasten, um Schatten zu vermeiden. Die folgende Gleichung hilft, die Anzahl der Lichtmasten zu berechnen:

Anzahl der Leuchten = (Beleuchtungsstärke x Fläche) / (Lumen pro Lichtmast x Abminderungsfaktor)

Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Kennwerten:

  • Beleuchtungsstärke: Tabelle 2 der ASR 3.4
  • Fläche: Auslegungsparameter (bei verwinkelten Geländen oder Hindernissen sind große Flächen in einzelne Beleuchtungsbereiche zu unterteilen)
  • Lumen pro Lichtmast: Produktdatenblatt oder Anbieter
  • Abminderungsfaktor: Frei wählbar (0,5 für starke Verschmutzung; 0,57 für grobe Verschmutzung)

Ein Beispiel: Ein 10.000 Quadratmeter großer Parkplatz ist nach Tabelle 2 ASR 3.4 mit 10 Lux zu beleuchten. Kommen Strahler mit je 150.000 Lumen zum Einsatz, benötigen Sie mindestens 2 Masten: (10 lx x 10.000 m²) / (150.000 lm/Lichtmast x 0,57) = 1,16 Masten.

Wichtig: Neben der Beleuchtungsstärke ist unbedingt auch auf den Lichtkegel zu achten. Dieser hängt von der Höhe der Leuchtquelle ab. Ist der Lichtmast 8 Meter hoch, reicht er in aller Regel weiter als bei einem 2 Meter hohen Mast.

Die Lichtmast Anzahl berechnen: Rechner

Geben Sie einfach die Größe der zu beleuchtenden Fläche und die gewünschte Beleuchtungsstärke ein. Anschließend erhalten Sie die Anzahl benötigter Lichtmasten nach Typ/Bauart.

Wählen Sie einen Arbeitsbereich – die passenden Mindestwerte nach ASR A3.4 werden eingeblendet. Tippen Sie einen Richtwert an, um ihn oben als Beleuchtungsstärke zu übernehmen.

Beleuchtungsstärke nach ASR A3.4

Arbeitsbereiche, Arbeitsplätze, Tätigkeiten Beleuchtungsstärke
(Mindestwert, in Lux)

Anzahl benötigter Lichtmasten

LED-Lichtmasten

Hybrid-Lichtmasten

Halogen-Lichtmasten

Elektr. Lichtmasten

Solar-Lichtmasten

Die Angaben verstehen sich als Richtwerte, die von Gerät zu Gerät abweichen können. Verbindliche Informationen liefern nur die Datenblätter der zur Wahl stehenden Lichtmasten.

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Lichtmast mieten: Preise 2026 der Lichtgiraffen in der Übersicht

Wie hoch die aktuellen Mietpreise ausfallen, hängt vor allem an zwei Dingen: an der Anlage und an der Mietdauer. Ein kleiner Plug-in-Mast mit Stativ am Netz liegt bei 30 bis 50 Euro am Tag, ein Akku- oder Solargerät bei 45 bis 70 Euro, ein Anhängermast mit Generator bei 55 bis 75 Euro und eine autarke Hybridanlage bei 65 bis 85 Euro. Und je länger Sie mieten, desto niedriger der rechnerische Tagessatz: Bei einer Monats- oder Langzeitmiete fällt selbst ein großer Anhängermast auf rund 30 Euro pro Tag, weil Vermieter dann Pauschalen ab etwa 900 Euro im Monat kalkulieren. Eine verbindliche Auskunft zum Preis in Euro pro Tag, Euro pro Woche oder Euro pro Monat erhalten Sie mit dem individuellen Angebot von einem Vermieter.

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Tagespreise zur Orientierung

30–85 Euro

pro Tag für einen Lichtmast zum Mieten, je nach Anlage und Mietdauer – verbindliche Auskunft gibt das individuelle Angebot eines Vermieters.

Plug-in-Mast mit Stativ
30–50 €
Akku- und Solar-Lichtmast
45–70 €
Anhängermast mit Generator
55–75 €
Hybrid-Lichtmast und Light-Cube
65–85 €

Bei Monats- und Langzeitmiete sinkt der Tagessatz auf rund 30 Euro.

FAQ: Häufige Fragen, wenn Sie einen Lichtmast mieten möchten

Was ist ein mobiler Lichtmast und wo kommt er zum Einsatz?

Mobile Lichtmaste sind kompakte Einheiten, die aus langen und oft ausfahrbaren Masten sowie mehreren Leuchtquellen bestehen. Sie lassen sich nahezu überall aufstellen und ermöglichen es, individuelle Beleuchtungskonzepte umzusetzen. Zum Einsatz kommen die Lichttürme dabei vor allem auf Baustellen, Lagerplätzen sowie Firmen- und Betriebsgeländen.

Welcher Lichtmast eignet sich für die Baustelle?

Für die Baustelle hat sich der LED-Lichtmast mit Teleskopmast bewährt: Er erfüllt die von der ASR A3.4 geforderten 20 bis 200 Lux auf bis zu 6.000 Quadratmetern und läuft mit einer Tankfüllung mehrere Wochen. Steht Baustrom zur Verfügung, ist ein Plug-in-Lichtmast die günstigste Wahl; auf Nachtbaustellen in Wohnnähe sorgt ein Hybrid-Lichtmast für leisen Betrieb aus dem Akku. Für Straßen- und Autobahnbaustellen sind blendfreie LED-Strahler Pflicht.

Wann lohnt es sich, Lichtmasten zu mieten oder zu kaufen?

Bei befristeten Einsätzen wie Baustellen, Umbauten oder saisonalen Lagerflächen sowie beim Überbrücken von Wartungs- und Reparaturarbeiten ist die Miete meist günstiger. Erst wenn Sie eine Anlage rund zwei bis drei Jahre durchgehend mieten würden, erreichen die Mietzahlungen den Kaufpreis – dann kann sich der Kauf eines Leuchtenturms lohnen. Was sich im Einzelfall mehr lohnt, zeigt ein individueller Kostenvergleich.

Welche Leuchtmittel gibt es und wann kommen diese infrage?

Verfügbar sind heute vor allem LED und Halogen bzw. Gasentladungslampen. Erstere punkten mit einer sehr hohen Energieeffizienz und einer langen Haltbarkeit, weshalb sie für die meisten Einsätze infrage kommen. Gasentladungslampen haben eine hohe Leuchtkraft, weshalb sie meist dann zum Einsatz kommen, wenn Licht von weit oben auf große Flächen zu werfen ist.

Wie lassen sich verschiedene mobile Lichtmasten transportieren?

Das hängt von der Ausführung ab. Lightcubes ohne Räder sind für den stationären Einsatz an einem Ort gedacht. Sie lassen sich mit Stapler oder Kran befördern. Daneben gibt es Lichtmasten mit Handfahrgestell sowie Flutlichtanlagen auf PKW-Anhängern, die sich relativ einfach von Hand bzw. mit einem Auto transportieren lassen.

Wie erfolgt die Stromversorgung der Lichtgiraffen?

Am einfachsten ist die Stromversorgung sogenannter Plug-In-Lichtmasten. Denn diese lassen sich an das örtliche Stromnetz anschließen. Alternativ gibt es Geräte mit Akku oder Generator sowie Hybrid-Anlagen. Letztere sind sowohl mit einem Stromerzeuger als auch mit einem Stromspeicher ausgestattet. Generatoren arbeiten dabei in aller Regel mit Diesel, Flüssiggas oder Photovoltaik.

Was ist ein Hybrid-Lichtmast und wann lohnt er sich?

Ein Hybrid-Lichtmast kombiniert einen Lithium-Ionen-Akku mit einem sparsamen Dieselmotor. Der Motor springt nur an, um den Speicher zu laden; die übrige Zeit leuchtet der Mast emissionsfrei und nahezu lautlos aus dem Akku. Betreiben lässt sich das Gerät wahlweise am Netz, rein über den Akku, über den Motor oder als Kombination aus beidem. Die Technik lohnt sich überall dort, wo lange Laufzeiten und strenge Lärm- oder Umweltauflagen zusammentreffen: auf Nachtbaustellen, in Wohngebieten und auf Flächen ohne Netzanschluss.

Wie lange läuft ein Hybrid-Lichtmast im reinen Akkubetrieb?

Bei voller Leistung sind rund sieben Stunden üblich. Wird die Dimmfunktion der LED-Strahler genutzt, sind mit einer Ladung über 20 Stunden leiser, emissionsfreier Betrieb möglich. Der Akku ist danach in etwa vier Stunden wieder geladen – über den Motor, am Netz oder tagsüber im laufenden Hybridbetrieb. Im Hybridmodus liegt der Kraftstoffverbrauch bei durchschnittlich rund 0,29 Litern pro Stunde, sodass eine Tankfüllung über 600 Betriebsstunden reicht.

Was sind die wichtigsten Kennwerte bei der Auswahl von Lichtmasten?

Ganz entscheidend ist die Beleuchtungsstärke. Denn diese gibt an, wie viel Licht auf einer bestimmten Fläche verfügbar ist. Darüber hinaus kommt es bei der Auslegung auf Faktoren wie die Farbwiedergabe, die Blendwirkung, die Verschattung oder die Pulsation (das Flimmern) an. Während die erforderliche Farbechtheit vom Einsatzbereich abhängt, sollten Verschattung, Blendung und Pulsation in aller Regel möglichst gering ausfallen.

Auf welche Punkte ist bei der Beleuchtungsplanung zu achten?

Neben den grundlegenden Parametern wie Beleuchtungsstärke und Farbechtheit ist vor allem auf das Gelände zu achten. So benötigen Sie mehrere Lichtmaste, wenn dieses verwinkelt oder mit Hindernissen versehen ist. Gleiches gilt für Einschränkungen in der Höhe oder bei schlechten Untergründen. Darüber hinaus sollten Sie die mögliche Stromversorgung beachten und Geräte anhand von Lärmschutz- und Umweltschutzanforderungen auswählen.

Wie kann ich die Anzahl der nötigen Lichtmasten berechnen?

Grundsätzlich hängt die Anzahl der nötigen Flutlichtanlagen von der Größe der zu beleuchtenden Fläche, der nötigen Beleuchtungsstärke und der eingesetzten Leuchtmittel ab. Darüber hinaus ist ein Verschmutzungsfaktor zu berücksichtigen, da die Leuchtkraft durch Staub und Schmutz abnehmen kann. Die folgende Gleichung bringt alle Werte in Zusammenhang: Anzahl der Leuchten = (Beleuchtungsstärke x Fläche) / (Lumen pro Lichtmast x Abminderungsfaktor). Durch örtliche Gegebenheiten wie Hügel, Hindernisse oder Höhenbeschränkungen können mehrere Einheiten erforderlich sein als berechnet.

Wie viel kann ein Lichtmast kosten, wenn ich ihn miete?

Kauf- und Mietpreise von Lichtmasten hängen von der Art, der Ausführung und der Nutzungsdauer ab. Aufschluss gibt ein individuell kalkuliertes Angebot. Orientieren können Sie sich an Miet-Kosten von etwa 30 bis 85 Euro pro Tag: Kleine Plug-in-Geräte am Netz liegen bei 30 bis 50 Euro, autarke Hybridanlagen bei 65 bis 85 Euro. Bei Monats- und Langzeitmiete sinkt der Tagessatz auch bei großen Anlagen auf rund 30 Euro.

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